Rasenmähen mit der Sonne
Nun kann man nun also nicht nur den iPod mit Sonnenenergie laden, sondern auch den Rasenmäher.
Der «Automower Solar Hybrid» von Husqvarna, einen automatischen Rasenmäher, bezieht seine Energie über das Solarpanel.
[via]
sakku rüstet Computer-gestützten Agenten «Michael Blauzahn» aus

Solarprojekt: La Caravane Du Soleil
Ein weiteres Solarprojekt, welches wir euch an dieser Stelle gerne empfehlen möchten:
La caravane du soleil ist eine Karawane, die aus dem Discobike und Bussen zusammengestellt ist und das Ziel verfolgt die Nutzung von Solarenergie zu fördern. Das Discobike steht als Symbol dafür, dass Luxus und Energiebewusstsein sich nicht ausschliessen, sondern vereint werden können. Vom Ausgangspunkt, Estavayer-le-Lac, wird sich die Karawane von Nantes bis zur Insel Gorée (Dakar, Senegal) bewegen. Die Karawane wird dem atlantischen Ozean entlangstreichen und Orte wie Biarritz, St. Jean de Luz, Porto, Alrésiras, Tanger, Essaou!ira, Tan-Tan, Noukchott, Saint-Louis und Dakar mit Ouagadougou, der Sahara und dem Mittelmeer, die sie auf dem Rückweg durchfahren wird um bis nach Genês zu kommen.
Gesucht werden noch:
Studenten, Ingenieure, Techniker und Umweltwissenschafter, die das Discobike mit Solarzellen ausstatten können, die auf die Berechnung von Energiebedürfnissen spezialisiert sind und/oder die mit der aktuellen Energiethematik vertraut sind.
Die Teilnehmer engagieren sich je nach ihrer Disponibilität. Die Arbeit ist unentgeltlich, wird jedoch mit einer Arbeitsbestätigung, vielen überraschenden Erfahrungen und Kontakten belohnt.
Interessenten melden sich bei Vanessa Raselli [ vraselli ÄT gmail . com ]
Wir wünschen der illustren Truppe viel Erfolg.
Elektro-Porsche – Kilowatt satt PS
Ziemlich kuul, was die Jungs hier anstellen. Während wir von 5212 einen Akku in eine Tasche stecken, packen Jens Broedersdorf und seine Freunde gleich 15 Akkus in einen 912-er Porsche. Sie entnehmen den alten Otto-Motor kurzerhand, bauen den Oldtimer um und implantieren dem Bijou einen Elektromotor. Und schon ist er geboren, der Eletro-Porsche.

Eine Spielerei? Wohl kaum. Bei entsprechender Programmierung soll das Teil 160 km/h schnell fahren – auch kann man(n) damit locker „einen Schwarzen liegen lassen“… ;-). Ganze 15 Akkus werden da in Reihe geschaltet und wer etwas verhalten Gas gibt, schafft mit den 27 kW gar stolze 100 Kilometer.
Und wo ist der Hacken? Hm… Knackpunkt sind sicherlich noch die Batterien. Aber es zeichnet sich eine Lösung ab: Die Entwicklung der um ein Vielfaches leistungsfähigeren, viel kompakteren und viel leichteren PolymerIonen-Akkus schreitet schnell voran. Zwar sind die Preise noch viel zu hoch, aber das könnte sich bei der Produktion von grösseren Mengen schnell ändern.
Denkt man die Geschichte weiter und betrachtet man die Entwicklung in der Solarbranche, so geht dem geneigten Leser hoffentlich bald ein (Sonnen-)Licht auf: Die Stromgewinnung aus Sonnenergie wird immer attraktiver, weil immer effizienter. Man könnte diese Edelkarosse ja mit Solarstrom füttern.
Stellt sich wirklich die Frage, warum die grossen Players noch immer auf Wasserstoff und Hybrid-Antriebe setzen. Oder auf Bioethanol: mit der verstärkten Produktion von Biomasse für Treibstoff nehmen wir der ärmeren Weltbevölkerung nur das Essen weg und treiben die Preise für Grundnahrungsmittel in die Höhe – so geschehen beim Mais (vgl. Der Spiegel 8/2007 S. 105): Die Weltmarktpreise für Mais stiegen im Jahre 2006 um rund 80%... – bereits 1/5 der Ackerfläche in den USA wird für die Ethanolproduktion genutzt…Mit Essen spielt man nicht, mit Essen sollte man auch nicht Auto fahren… ;-).
Und im Vergleich mit klassischen Motoren, geht der Elektromotor sowieso als klarer Sieger aus dem Rennen: Der Wirkungsgrad eines Elektromotors beträgt 80%, die modernsten Turbodiesel erreichen noch nicht mal 30 Prozent. Besser also, wenn wir die Energie von der Sonne nehmen.
Und wer hätte das gedacht: Das erste Auto, das den Namen „Porsche“ trug, wurde schon damals von einem Elektromotoren angetrieben. Das war damals der Lohnerporsche.
Spannende Geschichte, dieses e-Auto.
Erste Atlantiküberquerung per Solarboot
Soeben entdeckt:
Am 1. November startet der Verein Transatlantic21 ein rekordverdächtiges Projekt. Fünf Schweizer wollen mit einem solarbetriebenen Katamaran, der Sun21, den Atlantik überqueren. Und damit beweisen: Mit der Kraft der Sonne kommt man um die halbe Welt. [ via Saft&Kraft ]
Wir finden: Das ist ein ziemlich kuules Projekt und wünschen der Crew viel Glück. Scheinbar soll es einen Blog geben, in dem man die Fahrt mitverfolgen kann. Na ja, vielleicht wird der ja erst aufgeschaltet.
Überwindung der digitalen Kluft mit Solarenergie
Ein interessantes Solar-Projekt, das wir unseren Solar-Pionieren nicht vorenthalten möchten:
Zwei ehemalige Sun Microsystems-Mitarbeiter entwickelten ein Wi-Fi-Netzwerk, das nur durch Solarenergie betrieben wird.
Sie leisten damit einen Beitrag zur Überwindung der digitalen Kluft, indem sie Schulen in Entwicklungsländern Zugang zum Internet ermöglichen.
Mehr Infos gibt's auf der Website von Green Wi-Fi oder in der Pressemitteilung. Eine kurze Zusammenfassung findet sich auch im PDF-Fact Sheet.







